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Aktuelles/News

Befahrung unseres Besucherbergwerks durch das Bergamt

Das von unserem Arbeitskreis Dortmund betriebene Bergwerk Graf Wittekind ist seit 1997 als Besucherbergwerk zugelassen. Unter einem Besucherbergwerk versteht das Bundesberggesetz Grubenbaue eines stillgelegten Bergwerks, die der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht werden. Im Hauptbetriebsplan werden vom zuständigen Bergamt alle für die Errichtung und den Betrieb des Bergwerks wichtigen Punkte verbindlich festgeschrieben.

Für die Aufsicht unseres Besucherbergwerkes ist die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg zuständig.
Die Einhaltung der Bestimmungen wird durch regelmäßige bergbehördliche Befahrungen kontrolliert.

Am 24. Juli haben Stefanie Caspary und Norbert Vierhaus, die für uns zuständigen Bergbeamte, das Bergwerk befahren und die im Zechenbuch zu protokollierenden Daten geprüft. Die beiden Beamten zeigten sich nach der Befahrung sehr zufrieden mit dem Zustand der Grubenbaue, dem vorbildlichen Sicherheitskonzept und dem exakt geführten Zechenbuch.

Zum 1. Januar 2001 wurde das Landesoberbergamt formell aufgelöst. Seine Aufgabe übernahm an gleicher Stelle die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg

Vor der Befahrung des Bergwerks: v. l. n. r. Volker Seeske, Norbert Vierhaus, Stefanie Caspary, Heinz-Ludwig Bücking

Prüfung des Zechenbuches: neben dem Bergrecht sind dabei zahlreiche andere Rechtsgebiete berührt

Für die Aufsicht dieser Betriebe ist landesweit die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg (Bergbehörde NRW) zuständig.

Eingestellt am 29.07.2019, Fotos: Heiko Nickel

 

AK Dortmund

Höhenrettung im Besucherbergwerk Graf Wittekind

Die Sicherheit unserer Besucher und unserer Belegschaft steht für uns an oberster Stelle. Neben der regelmäßigen Erste-Hilfe-Schulung unserer Besucherführer übt auch die Höhenrettung der Dortmunder Feuerwehr regelmäßig im untertägigen Bereich unseres Bergwerks den Ernstfall (der bisher in über 30 Jahren zum Glück nicht eingetreten ist). Dabei wird die komplette Rettungskette nach den festgelegten Vorgaben durchgespielt.

Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr wieder bei uns und hat einen Kollegen aus dem Bergwerk geborgen, der einen Unfall untertage simuliert hat. Die Bergung erfolgte im Schleifkorb und zeigte allen Beteiligten, mit welchen besonderen Bedingungen man in unserem Bergwerk rechnen muss.

Die Übung verlief erfolgreich und bestätigte uns wieder, dass wir für den Notfall gut gerüstet sind. Trotzdem hoffen wir, dass unsere Schutzpatronin Barbara weiterhin gut auf uns und unsere Gäste aufpasst und wir das Erlernte nie einsetzen müssen.

Hier finden Sie einige Fotos der Übung, die uns die Feuerwehr Dortmund zur Verfügung gestellt hat:

Einsatzfahrzeug der Feuerwehr vor dem Besucherbergwerk

Einsatzbesprechung für die bevorstehende Übung

Gruppenbild... noch mit sauberer Kleidung und Ausrüstung

Mit dem Schleifkorb in einer der untertägigen Strecken auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einem der schrägen Förderberge auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einem der schrägen Förderberge auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einer der untertägigen Strecken auf dem Weg zum "Verunfallten"

Der Verunfallte ist gefunden und wird mit dem Schleifkorb durch die engen Strecken gezogen

Der Verunfallte wird mit dem Schleifkorb durch die engen Strecken gezogen

Das Ziel ist erreicht. Die Höhenretter erreichen mit ihrem Patienten das Stollenmundloch

Unser Belegschaftskollege Reinhard hat den verunfallten Mitarbeiter gespielt

Gruppenfoto nach der Übung... jetzt mit dreckiger Ausrüstung

Einen Bericht der Feuerwehr über die Übung finden Sie hier:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1224264784413578&id=584690115037718

Eingestellt am 04.08.2019, Fotos: Feuerwehr Dortmund (mit freundlicher Genehmigung)

 

 

Ältester aktiver Steinkohlenbergmann geht mit 80 Jahren in den Ruhestand

An seinem 80. Geburtstag am 06. Mai 2019 sagt Heinz Hoppe, der älteste aktive Steinkohlenbergmann, der Bergarbeit ade.

Wir sagen Danke für 13 Jahre gute Zusammenarbeit untertage in den Syburger Stollen. Du warst immer da, wenn Deine Hilfe und Dein Wissen gebraucht wurden. Einen guten Kumpel zu verlieren stimmt uns wehmütig.

Herzlichen Dank für Deine Arbeit und viel Freude bei Deiner neuen Aufgabe als Vollzeit-Opa!

Beim Buttern steht das erste Brot auch künftig immer für Dich bereit.

Mit herzlichem Glückauf
Die Syburger Bergleute

 

 

Safety first – Besucherführer unseres Bergwerks „Graf Wittekind“ absolvieren Erste-Hilfe-Lehrgang
Safety first! Sicherheit steht in unserem Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ an erster Stelle. Dies gilt sowohl für die ehrenamtliche Belegschaft des Bergwerks, als auch vor allem für die Besucher, die unsere Besucherführer durch die Grube führen. Damit niemandem etwas passiert, gehört zum einen der ordnungsgemäße Erhalt des Grubengebäudes zur Arbeit im Bergwerk, von dem sich erst kürzlich das Bergamt (Bezirksregierung Arnsberg) bei einer beanstandungslosen Kontrollbefahrung überzeugt hat.

Doch auch für den Notfall sind die Kollegen in Dortmund gerüstet. Daher fand am 02.02.2019 wieder eine „Erste-Hilfe-Schulung“ auf der
Zeche Zollern in Dortmund statt, bei der unsere Kollegen durch einen

Mitarbeiter der Feuerwehr Bochum in der 7-stündigen Schulung alles über die „Erste-Hilfe-Leistung“ erfahren haben bzw. die Kenntnisse aus der letzten Schulung aufgefrischt wurden. Die Schulung wird alle drei Jahre durchgeführt, damit die Kollegen für den Notfall, der bisher zum Glück noch nie eingetreten ist, vorbereitet sind. Neben der Erst-Versorgung von Brüchen und offenen Verletzungen waren auch der Umgang mit bewusstlosen Personen, Herz-Lungen-Belebung und sogar Reaktionen auf Klaustrophobie Bestandteil der Schulung. Und auch die besonderen Bedingungen in unserem Bergwerk und die damit verbundenen Besonderheiten bei der „Ersten Hilfe“ wurden besprochen. Natürlich wurden alle Lerninhalte auch durch praktische Übungen vertieft. An dieser Stelle vielen Dank an Sven für die tolle Schulung und das Industriemuseum Zollern für die Unterstützung!

Auch der Arbeitskreisleiter muss ran: die stabile Seitenlage

Doch nicht nur die Erste Hilfe gehörte zur heutigen Schulung. Auch der für unser Bergwerk ausgearbeitete Rettungsplan wurde durch unseren Kollegen und ehemaligen Feuerwehr-Ausbilder Reinhard noch einmal erläutert und durchgesprochen. Die Abläufe der Rettungs- und Alarmierungskette aus diesem Plan werden einmal im Jahr mit der zuständigen Feuerwehr und deren Höhenrettung in einer praktischen Übung vor Ort in unserem Bergwerk geprobt, damit alle beteiligten Stellen und die Belegschaft optimal vorbereitet sind.

Trotz aller Übungen und Schulungen hoffen die Mitarbeiter des Besucherbergwerks aber, das Barbara, die Schutzheilige der Bergleute, auch weiterhin auf sie und ihr Bergwerk aufpasst und der Betrieb des Besucherbergwerks auch nach über 30 Jahren für die Zukunft unfallfrei bleiben. Denn bei auf „Graf Wittekind“ gilt: safety first!

Am Vereinskollegen Heiko wurde gezeigt, wie ein Verletzter in eine Rettungsdecke gewickelt wird
Für den Umgang mit einem Herzstillstand wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe geübt
Eingestellt am 07.02.2019, Fotos: H. Nickel, L.v.d.Berg

 

Zu Gast beim Bergwerk „Prosper-Haniel“ am 08.09.2018

Am 08.09.2018 veranstaltete das letzte Steinkohlenbergwerk im Ruhrgebiet „Prosper-Haniel“ einen Tag der offenen Tür auf dem Gelände von Schacht 10 in Bottrop-Grafenwald und unser Verein war dabei. Mitglieder des Arbeitskreises Dortmund hatten die Idee mit einem Stand am Fest teilzunehmen und so Werbung für den Verein und das Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ zu machen. Morgens um 8.00 Uhr begann der Aufbau des Standes, der eine Fläche von rund 7 x 5 m einnahm, bevor um 10.00 Uhr die Besucher auf das Gelände kamen.

In einem der beiden Pavillons konnten sich die Besucher in einer kleinen Ausstellung über das Bergwerk „Graf Wittekind“ und die Arbeit des AK Dortmund informieren. Ein Abbauhammer, ein Stück Förderseil und Gezähe haben zusätzlich das Interesse der Besucher geweckt. Im zweiten Pavillon war ein gut besuchter Bücherverkauf eingerichtet, an dem Bergbaubücher von Norbert Meier verkauft wurden. Hier erhielten die Standbesucher auch Info-Material über den Förderverein. Neben dem Stand konnten Kinder mit ihren Eltern mit einer Bügelsäge eine Holzscheibe absägen, die mit einem Schlägel und Eisen verziert wurde. Außerdem bekam jedes Kind ein Sägediplom und ein kleines Stück echte Prosper-Kohle.

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken

Schacht Prosper 10

Gesamtansicht des Standes

Kleine Bergbauausstellung im Pavillon

Unser Team am Ende eines erfolgreichen Tages

Mit einem eigens für den Tag entworfenen Plakat haben wir für unsere Helfersuche geworben

Der Sägebock neben dem Stand

 

Besonders interessant waren allerdings auch die vielen Gespräche, die unsere insgesamt 12 Vereinsmitglieder vor Ort bis zum Ende des Festes um 18.00 Uhr über den Verein, das Besucherbergwerk und den Bergbau allgemein mit den Besuchern führen konnten. Und natürlich war es für alle Helfer am Stand auch interessant, sich bei dem ein oder anderen Rundgang über das Schachtgelände noch einmal auf dem Bergwerk umsehen zu dürfen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Mitarbeitern der Kommunikation/ÖA des Bergwerks für die unkomplizierte Hilfe. Natürlich geht auch ein Dank an alle Kumpel von Prosper-Haniel!

Zum Schluss vielen Dank an unser Team vom Infostand für die tolle Arbeit. Es hat trotz der Anstrengung viel Spaß mit Euch gemacht und es wird sicherlich eine Wiederholung geben.

Fotos: L.v.d.Berg
Eingestellt am 13.09.2018

 

 

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Aufwältigung und Erhalt des Bergwerks
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Das Besucherbergwerk
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