Tiefbauschächte in Dortmund

Dortmunder Tiefbauschächte

Der Bergbau begann im Ruhrrevier dort, wo der Kreidemergel das flözführende Karbon nicht mehr überdeckte. Die Bergleute kamen hier durch dünne Humus- und Löss-Schichten leicht an die zu Tage tretenden, flach oder geneigt lagernden Flöze mit Kuhlen, Steinbrüchen, kleinen Schächten (Pütts) oder Stollen heran. Erst die Einführung der Dampfmaschine zu Anfang des 19.Jahrhunderts machte den Tiefbau möglich, da nun sowohl das Abpumpen des Grubenwassers und die Kohlenhebung aus größeren Teufen (Tiefen) maschinell möglich wurden. Die Zechen konnten nun Tiefbauschächte teufen (niederbringen). Allein auf heutigem Dortmunder Stadtgebiet wurden es in fast 160 Jahren mindestens 133 Schächte.

Grenze und Dicke der Mergelüberdeckung in Dortmund. Abb. 1

Unser Vereinsmitglied Tilo Cramm hat die wichtigsten Tiefbauschächte in den heutigen zwölf Dortmunder Stadtbezirken in Form von Bildreihen mit den jeweiligen Eckdaten der Schächte zusammengestellt. Über die folgenden Links können Sie PDF-Dateien mit den jeweiligen Informationen zu den Tiefbauschächten nach Stadtbezirken sortiert öffnen (die Dateien öffnen jeweils in einem neuen Fenster). Rechts auf dem Stadtplan finden Sie die einzelnen Stadtbezirke.

 

Dank an die Bezirksregierung Arnsberg, Abt. 6, für die Schachtteufen, Joachim Huske für die Schachtdaten und allen Bildgebern.

*Stadtplan von Dortmund mit den 2012 gültigen zwölf Stadtbezirken. Abb. 2 (Amtliche Stadtkarte Dortmund und Umgebung 1:100 000, © Vermessungs- und Katasteramt, http://www.dortmund.de, Lizenz-Nr: 420040 vom 25.07.2012, gilt auch für die Kartenausschnitte der Stadtbezirke).

 

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