Aktuelles

Aktuelles

 

AK Dortmund/Bergwerk Graf Wittekind

Ältester Steinkohlenbergmann geht mit 80 Jahren in den Ruhestand

An seinem 80. Geburtstag am 06. Mai 2019 sagt Heinz Hoppe, der älteste aktive Steinkohlenbergmann, der Bergarbeit ade.

Wir sagen Danke für 13 Jahre gute Zusammenarbeit untertage in den Syburger Stollen. Du warst immer da, wenn Deine Hilfe und Dein Wissen gebraucht wurden. Einen guten Kumpel zu verlieren stimmt uns wehmütig.

Herzlichen Dank für Deine Arbeit und viel Freude bei Deiner neuen Aufgabe als
Vollzeit-Opa! Beim Buttern steht das erste Brot auch künftig immer für Dich bereit.

Mit herzlichem Glückauf
Deine Syburger Bergleute vom
Bergwerk Graf Wittekind

Heinz Hoppe vor dem Stollen des Bergwerks Graf Wittekind
Eingestellt am 06.05.2019, Foto: Günter Schubert

 

Gesamtverein

Neues Buch „Die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen/Loh 1731 – 1855“

Der Berghofener Heimatforscher Burkhard Treude hat zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden unseres Vereins Dr. Volker Schacke ein Buch über die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen herausgegeben. Gerne möchten wir daher darauf aufmerksam machen. Grundlage für das Buch war ein großer Fundus an Aufzeichnungen und Informationen über diverse Kleinzechen im Dortmund Süden, die sein verstorbener Vater Helmut Treude zusammengetragen hatte.

Burkhard Treude (li.) und Volker Schacke (re.) vor dem Lochstein der Zeche Elisabeth im Ehrental des Berghofer Waldes (Foto: Burkhard Treude, mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung)

Auf 135 Seiten mit 90 Abbildungen und ausführlichen Begriffserklärungen der Bergbausprache stellt das Buch die Geschichte der Zeche „Elisabeth“ vor. Das Buch bietet neben alten Fotos und Kartenmaterial viele interessante Informationen über den frühen Bergbau im 18. und 19. Jahrhundert, speziell über das riesige Wasserpumpwerk an der Wittbräucker Straße.

Das Grubenfeld erstreckte sich vom Niederhofer Kohlenweg im Westen bis zum Hirschweg im Osten – und von der Unteren Egge im Süden bis zum Lohbach im Norden. Auch Berghofer Straßennamen, die mit dem Bergbau im Dortmunder Süden und der Zeche Elisabeth im Besonderen zu tun haben, werden erläutert: Dinnendahlweg, Klewitzweg, Malritzstraße, Reiserstraße, Ruhfusstraße, Selzerstraße und Wasserkunst.

Auf dem Buchtitel ist der Lochstein (Grenzstein) der ehemaligen Zeche im Ehrental des Berghofer Waldes zu sehen, der bis heute erhalten ist.

Der Reinerlös des Buches (Verkaufspreis 10,00 €) kommt dem gemeinnützigen Verein „Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ für den Betrieb eines sozialen Begegnungszentrums mit Kultur- und Bildungsforum in Dortmund-Berghofen zugute.

Das Buch ist vorrätig bei Burkhard Treude, Am Lohbach 113, 44269 Dortmund sowie bei Lotto, Zeitschriften & Schreibwaren Ute Foster, Berghofer Str. 192, Dortmund-Berghofen, Tel. (0231) 487707.

Falls ein Versand gewünscht wird, entstehen zusätzliche Kosten von 2,00 €. Bestellungen sind unter info@b-treude.de möglich.

Helmut Treude: Die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen/Loh 1731 – 1855, Eigenverlag, Dortmund 2019.

Die Titelseite des Buches zeigt den erhaltenen Lochstein der Zeche Elisabeth (Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Treude)
Die Rückseite des Buches zeigt das Gelände und eine Skizze der Wasserkunst der Zeche (Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Treude)
Eingestellt am 02.05.2019, Fotos: Burkhard Treude

 

Gesamtverein

Mitgliederversammlung 2019

Am 10.04.2019 fand im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, bei der die Mitglieder aus allen Arbeitskreisen zusammenkommen. Aktuell hat unser Verein 473 Mitglieder, die in 13 Arbeitskreisen im gesamten Ruhrgebiet tätig sind. Während der Versammlung hielt der Leiter des Arbeitskreises Dortmund Heinz-Ludwig Bücking einen Vortrag über die 700-jährige Geschichte des Bergbaus in Dortmund, wo die bisher ältesten urkundlichen Nachweise von Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet aus dem Jahre 1296 vorliegen. Einen weiteren Vortrag hielt der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Wetter/Herdecke Marco Kiessler. Er stellte den „Schlebuscher Erbstollen“ und die damit verbundene montanhistorische Arbeit des Arbeitskreises anhand von zahlreichen Fotos vor.

Veranstaltungsort der Versammlung war die Zeche Zollern mit Ihrer imposanten Kulisse
Der Vereinsvorsitzende Klaus Lohman bei der Begrüßung der Mitglieder

 

 

 

 

 

 

 

Selbstverständlich wurden auch die übrigen Tagesordnungspunkte bearbeitet, zu denen u.a. der Bericht des Vorstandes gehörte. Beim inzwischen traditionellen Reibekuchenessen im Restaurant „Pferdestall“ bestand für die Vereinsmitglieder nach der Versammlung noch die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu unterhalten.

Wir bedanken uns bei den beiden Vortragenden sowie bei den Mitarbeitern und der Leitung des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung der Mitgliederversammlung!

Nachfolgende Fotos zum Vergrößern bitte anklicken:

Heinz-Ludwig Bücking hielt einen Vortrag über den Bergbau in Dortmund“
Marco Kiessler (Arbeitskreis Wetter/Herdecke berichtete über die Arbeit im Schlebuscher Erbstollen
Die Versammlung in der ehemaligen Kaue der Zeche
Eingestellt am 12.04.2019, Fotos: H. Nickel, L. v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Witten

„Verein on Tour“ – Bogestra-Linienbus wirbt für das Zechenhaus Herberholz und den Verein

Einen besonderen Weg der Werbung hat unser Arbeitskreis Witten eingeschlagen: seit Mitte März wirbt ein Linienbus der Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG) für das Zechenhaus Herberholz und den Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.. Auf einem sogenannten „Trafficboard“, das auf der Fahrerseite des Busses angebracht ist, weist die Werbung auf das Zechenhaus hin, in dem neben zahlreichen Bergbau-Exponaten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auch ein gastronomisches Angebot für Besucher des Muttentals angeboten wird. Der Bus ist überwiegend in Witten unterwegs sein. Infos zum „Zechenhaus Herberholz“ finden Sie hier:

Zechenhaus Herberholz (bitte anklicken)

Die Werbung auf der Seite des Busses
Die Werbung kurz nach Fertigstellung
Eingestellt am 19.03.2019, Fotos: H. Eberle, J. Scheidemann

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Safety first – Besucherführer unseres Bergwerks „Graf Wittekind“ absolvieren Erste-Hilfe-Lehrgang

Safety first! Sicherheit steht in unserem Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ an erster Stelle. Dies gilt sowohl für die ehrenamtliche Belegschaft des Bergwerks, als auch vor allem für die Besucher, die unsere Besucherführer durch die Grube führen. Damit niemandem etwas passiert, gehört zum einen der ordnungsgemäße Erhalt des Grubengebäudes zur Arbeit im Bergwerk, von dem sich erst kürzlich das Bergamt (Bezirksregierung Arnsberg) bei einer beanstandungslosen Kontrollbefahrung überzeugt hat.

Doch auch für den Notfall sind die Kollegen in Dortmund gerüstet. Daher fand am 02.02.2019 wieder eine „Erste-Hilfe-Schulung“ auf der Zeche Zollern in Dortmund statt, bei der unsere Kollegen durch einen Mitarbeiter der Feuerwehr Bochum in der 7-stündigen Schulung alles über die „Erste-Hilfe-Leistung“ erfahren haben bzw. die Kenntnisse aus der letzten Schulung aufgefrischt wurden. Die Schulung wird alle drei Jahre durchgeführt, damit die Kollegen für den Notfall, der bisher zum Glück noch nie eingetreten ist, vorbereitet sind. Neben der Erst-Versorgung von Brüchen und offenen Verletzungen waren auch der Umgang mit bewusstlosen Personen, Herz-Lungen-Belebung und sogar Reaktionen auf Klaustrophobie Bestandteil der Schulung. Und auch die besonderen Bedingungen in unserem Bergwerk und die damit verbundenen Besonderheiten bei der „Ersten Hilfe“ wurden besprochen. Natürlich wurden alle Lerninhalte auch durch praktische Übungen vertieft. An dieser Stelle vielen Dank an Sven für die tolle Schulung und das Industriemuseum Zollern für die Unterstützung!

Auch der Arbeitskreisleiter muss ran: die stabile Seitenlage

Doch nicht nur die Erste Hilfe gehörte zur heutigen Schulung. Auch der für unser Bergwerk ausgearbeitete Rettungsplan wurde durch unseren Kollegen und ehemaligen Feuerwehr-Ausbilder Reinhard noch einmal erläutert und durchgesprochen. Die Abläufe der Rettungs- und Alarmierungskette aus diesem Plan werden einmal im Jahr mit der zuständigen Feuerwehr und deren Höhenrettung in einer praktischen Übung vor Ort in unserem Bergwerk geprobt, damit alle beteiligten Stellen und die Belegschaft optimal vorbereitet sind.

Trotz aller Übungen und Schulungen hoffen die Mitarbeiter des Besucherbergwerks aber, das Barbara, die Schutzheilige der Bergleute, auch weiterhin auf sie und ihr Bergwerk aufpasst und der Betrieb des Besucherbergwerks auch nach über 30 Jahren für die Zukunft unfallfrei bleiben. Denn bei auf „Graf Wittekind“ gilt: safety first!

Nähere Informationen zum Bergwerk finden Sie hier…

Am Vereinskollegen Heiko wurde gezeigt, wie ein Verletzter in eine Rettungsdecke gewickelt wird
Für den Umgang mit einem Herzstillstand wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe geübt
Die Schulung fand in einem Seminarraum auf der Zeche Zollern statt
Eingestellt am 07.02.2019, Fotos: H. Nickel, L.v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Vorstellung des neuen Buches über die Zechengruppe „Robert Müser“ am 13.10.2018

Am 13.10.2018 stellte der Arbeitskreis Dortmund das neue Buch „Die Zechengruppe Robert Müser“ von Norbert Meier im Bochumer Ernst-Brühmann-Haus offiziell vor. Rund 150 Gäste wurden vom Arbeitkreisleiter Ludwig Bücking und von Bürgermeisterin Gabriela Schäfer begrüsst. Anschließend stellte der Autor Norbert Meier anhand eines historischen Filmes zunächst die untertägige Arbeit im Bergwerk „Robert Müser“ dar, bevor er die Wasserhaltungsmaßnahmen am noch in Betrieb befindlichen Wasserhaltungsstandort „Robert Müser“ erläuterte.

Begleitet wurde die Veranstaltung vom Bläserensemble der RAG und natürlich durfte auch das Steigerlied nicht fehlen. Nach der Präsentation hatten die Besucher die Möglichkeit am Bücherstand des Arbeitskreises Dortmund das neue Buch sowie weitere Veröffentlichungen von Norbert Meier zu erwerben. Ein besonderes Dankeschön gilt allen Helfern, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Nähere Informationen zum Buch und die Bezugsquellen finden Sie hier…

Arbeitskreisleiter Ludwig Bücking bei der Begrüßung der 150 Gäste
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer bei Ihrer Begrüßung
Großer Andrang am Bücherstand, an dem das neue Buch verkauft wurde
Eingestellt am 16.10.2018, Fotos: LvdB

 

 

Arbeitskreis Holzwickede

Mit dem Arbeitskreis Holzwickede am Tag des Geotops in den „Caroliner Erbstollen“

Am 16.09.2018 beteiligte sich der Arbeitskreis Holzwickede (wie alle zwei Jahre) am bundesweiten „Tag des Geotops“. An einer geführten Wanderung durch den Hixterwald, die zu den Bergbauspuren der „Zeche Schwarze Adler“ führte, nahmen zwar nur neun Personen teil, jedoch lauschten die Teilnehmer sehr interessiert den Worten von Joachim Huske und Achim Ackermann vom Arbeitskreis Holzwickede. Bei gutem Wetter dauerte diese Aktion ca. zwei Stunden.

Am Nachmittag war der „Caroliner Erbstollen“ geöffnet, an dem die Besucher Schlange standen. Achim Ackermann verlor zwar kurzzeitig den Überblick, schleuste aber die Besucher paarweise durch den Stollen, „fütterte“ sie mit Informationen über die Bergbaugeschichte von Holzwickede und beantwortete Fragen. Nach Schätzungen von Joachim Huske waren in den drei Stunden (14:00 bis 17:00 Uhr) 80 bis 100 Personen im Stollen. Eine Zahl, die bis dahin noch nie erreicht worden war, die aber zeigt, dass das Interesse der Bevölkerung an der „Bergbauhistorie“ durchaus noch vorhanden ist.

Vor dem Mundloch des Caroliner Erbstollens gibt Achim Ackermann vom Arbeitskreis Holzwickede den Besuchern erste Informationen (Foto: Udo Hennes, Hellweger Anzeiger)
Eingestellt am 16.09.2018, Foto: Udo Hennes, Hellweger Anzeiger

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Der Förderverein beim Tag der offenen Tür am Bergwerk „Prosper-Haniel“

Am 08.09.2018 veranstaltete das letzte Steinkohlenbergwerk im Ruhrgebiet „Prosper-Haniel“ einen Tag der offenen Tür auf dem Gelände von Schacht 10 in Bottrop-Grafenwald und unser Verein war dabei. Mitglieder des Arbeitskreises Dortmund hatten die Idee mit einem Stand am Fest teilzunehmen und so Werbung für den Verein und das Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ zu machen. Morgens um 8.00 Uhr begann der Aufbau des Standes, der eine Fläche von rund 7 x 5 m einnahm, bevor um 10.00 Uhr die Besucher auf das Gelände kamen.

In einem der beiden Pavillons konnten sich die Besucher in einer kleinen Ausstellung über das Bergwerk „Graf Wittekind“ und die Arbeit des AK Dortmund informieren. Ein Abbauhammer, ein Stück Förderseil und Gezähe haben zusätzlich das Interesse der Besucher geweckt. Im zweiten Pavillon war ein gut besuchter Bücherverkauf eingerichtet, an dem Bergbaubücher von Norbert Meier verkauft wurden. Hier erhielten die Standbesucher auch Info-Material über den Förderverein. Neben dem Stand konnten Kinder mit ihren Eltern mit einer Bügelsäge eine Holzscheibe absägen, die mit einem Schlägel und Eisen verziert wurde. Außerdem bekam jedes Kind ein Sägediplom und ein kleines Stück echte Prosper-Kohle.

 Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken

Schacht Prosper 10

Gesamtansicht des Standes

Kleine Bergbauausstellung im Pavillon

Unser Team am Ende eines erfolgreichen Tages

Mit einem eigens für den Tag entworfenen Plakat haben wir für unsere Helfersuche geworben

Der Sägebock neben dem Stand


Besonders interessant waren allerdings auch die vielen Gespräche, die unsere insgesamt 12 Vereinsmitglieder vor Ort bis zum Ende des Festes um 18.00 Uhr über den Verein, das Besucherbergwerk und den Bergbau allgemein mit den Besuchern führen konnten. Und natürlich war es für alle Helfer am Stand auch interessant, sich bei dem ein oder anderen Rundgang über das Schachtgelände noch einmal auf dem Bergwerk umsehen zu dürfen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Mitarbeitern der Kommunikation/ÖA des Bergwerks für die unkomplizierte Hilfe. Natürlich geht auch ein Dank an alle Kumpel von Prosper-Haniel!

Zum Schluss vielen Dank an unser Team vom Infostand für die tolle Arbeit. Es hat trotz der Anstrengung viel Spaß mit Euch gemacht und es wird sicherlich eine Wiederholung geben.

Eingestellt am 13.09.2018, Fotos: L.v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Witten

Mehr als Kohle – Erinnerungen an den Bergbau online

Auf der Website www.mehralskohle.de der Funke-Mediengruppe werden Erinnerungen an den Bergbau wach gehalten. Auch unser Verein ist dort durch das Zechenhaus Herberholz und den Kollegen Jürgen Lewer vertreten. Hier geht es zu den einzelnen Seiten (bitte anklicken):

Zechenhaus Herberholz
Jürgen Lewer

Eingestellt am 06.09.2018

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Arbeitskreis gewinnt 1. Preis im Wettbewerb „Hau rein“

Im vergangenen Jahr veranstaltete das „Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.“ den Geschichtswettbewerb „Hau rein“. Vereine, Institutionen, Schulen, Privatpersonen usw. konnten hier Beiträge einreichen, mit denen sie sich mit der Geschichte, den Resten und den Traditionen des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet befassten. Die mögliche Bandbreite reichte vom Gedicht über Hörspiele, Musikstücke, Bücher bishin zu umfangreichen Projekten. Am 13.04.2018 fand auf der Zeche Zollverein die Preisverleihung statt, bei der von 324 Einreichungen 57 mit einem Preis ausgezeichnet wurden.

Auch der Arbeitskreis Dortmund gehörte zu den Preisträgern. Eingereicht wurde ein knapp 3 cm dickes Buch, dass die Geschichte des Besucherbergwerks „Graf Wittekind“ und die Arbeit des AK Dortmund in den letzten rund 30 Jahren darstellt.

Mit diesem Beitrag gewann der Arbeitskreis den ersten Preis in der Kategorie „Initiative, Verein, Werkstatt“. Die Kollegen Ludwig Bücking, Martin Lochert, Wolfgang Rühl, Volker Seeske, Max Seeske und Lars van den Berg nahmen den Preis bei der Preisverleihung am 13.04.2018 in Schachtkittel und Arbeitskleidung inkl. Helm und Geleucht entgegen.

Presseartikel der Bildzeitung vom 14.04.2018

 

Titelseite der eingereichten Dokumentation des AK Dortmund
Eingestellt am 11.04.2018

 

Gesamtverein

Mitgliederversammlung wählt den Vorstand

Am 11.04.2018 fand die jährliche Mitgliederversammlung des „Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.“ auf der Zeche Zollern statt. In diesem Jahr stand auch die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Durch die Wahl haben sich zwei Veränderungen im Vorstand ergeben. Volker Seeske hat die Aufgabe des stellvertretenden Schriftführers übernommen und tritt damit die Nachfolge von Klaus Meyer an, der das Amt nach 25 Jahren weitergeben wollte. Wir danken Klaus Meyer für die lange und gute Zusammenarbeit. Des Weiteren hat Lars van den Berg die Funktion des Internetbeauftragten übernommen. Der übrige Vorstand wurde wiedergewählt.

Mitgliederversammlung 2018 auf der Zeche Zollern in Dortmund (Foto: LvdB)
Versammlung in montanhistorischem Ambiente (Foto: LvdB)
Eingestellt am 11.04.2018

 

 

Arbeitskreis Dortmund

„Bergbauhistorie erforschen und erleben“ – Die Ruhrnachrichten zu Besuch bei Ludwig Bücking

Die „Ruhrnachrichten“ waren bei Ludwig Bücking, dem Leiter des Arbeitskreises Dortmund, zu Gast und haben über seine montanhistorische Arbeit und unser Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ berichtet. Hier ist der ganze Artikel von Carolin West:

Eingestellt am 08.04.2018

 

 

 

Arbeitskreis Bochum

Knappen machen Weg wieder flott

Frühere Kumpel bringen bergbauhistorische Tour rund um die Ruhr-Universität auf Vordermann. Davon profitieren auch die Geologie-Studenten.

Bergbaurundweg
Die Knappen sanieren den Bergbau-Wanderweg, hier an der Zeche Klosterbusch. Von links: Hans-Jürgen Lewer und Dr. Manfred Brix. Foto: Klaus Pollkläsener

Stiepel/Querenburg: Er ist etwas in Vergessenheit geraten: der Bergbau- Rundweg „Ruhr-Uni“, den der 2011 verstorbene Ernst Beier, Altrektor der Technischen Fachhochschule Georg Agricola, in den 90er Jahren konzipiert hat. Und an vielen Stellen ist auch schon der Lack ab. Höchste Zeit also für die Bochumer Knappen, den Weg wieder flott zu kriegen. Damit will der Arbeitskreis Bochum des Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. jetzt beginnen. Der Wanderweg rund um die Uni ist ca. 15 Kilometer lang und bietet in landschaftlich reizvoller Umgebung allerhand Informationen über den Bergbau, der früher dort betrieben wurde, wo heute fleißig studiert wird. Er erstreckt sich von der Schattbachstraße bis runter zum Kemnader See (Gibraltar) und vom westlichen Uni-Gelände (GC-Gebäude) bis hinüber zur Zeche Klosterbusch im Lottental. An 20 Stationen stehen Tafeln, die über die Bergbauhistorie informieren.

Rund die Hälfte von ihnen ist jedoch in einem desolaten Zustand, in erster Linie verursacht durch Vandalismus. Für die Knappen um Hans-Jürgen Lewer leider trauriger Alltag: „Dieses Problem begegnet uns im gesamten Stadtgebiet.“ Bei einigen Tafeln werde es reichen, sie zu reinigen, sagt er. Andere seien aber ganz zerstört und müssten ersetzt werden. Die Kosten für die Instandsetzung des gesamten Bergbau-Wanderweges beziffert Lewer auf bis zu 6000 Euro. Da sind Spenden natürlich willkommen. Hilfe bei der ehrenamtlichen Arbeit ebenfalls.

Am günstigen kommen die Knappen noch bei der Erneuerung der Wanderzeichen weg. „Das kostet zwei Eimer Farbe – Weiß und Schwarz – und vor allem Zeit“, weiß Hans-Jürgen Lewer. Weiß auch Dr. Manfred Brix, Geologe an der Ruhr-Universität. Als Wanderwart kümmert er sich um das Teilstück der Wanderroute im heimischen Geo-Park zwischen Muttental (Witten) und Kosterbrücke. Diese kreuzt auch den Bergbau- Rundweg „Ruhr-Uni“, von dem Brix in höchsten Tönen schwärmt: „Es gibt hier unheimlich viele Reste des Bergbaus zu entdecken; alte Fundamente, Mauern – toll.“ Teile des Bergbau-Wanderweges nutzt Manfred Brix immer wieder für die Ausbildung der Geologen.

„Hier kann man gut die verschiedenen Gesteine erklären“, sagt er, „aus welchem Material sie sind, wie sie lagern, wie alt sie sind.“ So ist auch ihm daran gelegen, den wertvollen Rundweg zu erhalten und ihn über eine Vernetzung mit den Geo-Routen noch bekannter zu machen. „Hier kann man wunderbar Geologie und Bergbaugeschichteverbinden“, findet Manfred Brix.

Die Geo-Route und der Bergbau-Rundweg „Ruhr-Uni“ sind unterschiedlich gekennzeichnet: Zwei schwarze waagerechte Striche auf weißem Grund weisen den Weg für Geologie-Interessierte, Schlägel und Eisen (in Weiß) auf schwarzem Grund führen zu bergbauhistorischen Orten. Etwa zur Zeche Klosterbusch im Lottental und dem alten Maschinenhaus der Zeche Gibraltar am heutigen Kemnader See (Oveney). Darüber gelangt man an die Standorte von insgesamt 18 Kleinzechen, über die nach dem Krieg oberflächennahe Kohle abgebaut wurde – von Knappe Hans-Jürgen Lewer „Primitiv-Bergbau“ genannt. Deutschlandweit gibt es 15 Geo-Parks. „Der hiesige ist der einzige in einem Ballungszentrum“, erklärt Dr. Manfred Brix. Die Wanderroute des Geo-Parks reicht von Schwerte bis Mülheim und ist 120 Kilometer lang.

Artikel aus der WAZ von Gernot Noelle

 

Gesamtverein

20. Internationer Bergbau- und Montanhistorik-Workshop im Ruhrgebiet

Im Jahre 2018 endet mit der Schließung der beiden letzten deutschen Steinkohlenzechen in Bottrop und Ibbenbüren eine prägende Epoche der Industriegeschichte in Nordrhein-Westfalen.

Es bestand ein besonderes Interesse, das bedeutendste Montanrevier Europas noch in Betrieb zu erleben, aber auch den bereits erfolgreich eingeleiteten Strukturwandel vor Ort zu studieren. So lag es nahe, im Jahre 2017 die Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen des Internationalen Bergbau- und Montanhistorik-Workshops vom 03.10. – 08.10.2017 im Ruhrgebiet auszurichten. Neben Fachvorträgen zu bergbaulichen, montanhistorischen und sozialgeschichtlichen Themen wurden Exkursionen zu Stätten des Montanwesens über und unter Tage im Ruhrgebiet angeboten. Tagungsort war die Zeche Zollern in Dortmund.

Der Workhop wurde vom Netzwerk Altbergbau-West ausgerichtet und fand in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der RAG Aktiengesellschaft, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Bergbauarchäologischen Verein Ruhr, dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier sowie zahlreichen weiteren Museen und Vereinen der Region statt.

Unser Verein beteiligte sich u.a. durch Vorträge (unser Fotos zeigt einen Vortrag von Karlheinz Rabas) und durch bergbauhistorische Exkursionen, zu denen u.a. eine Führung durch unser Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ gehörte.

 

Arbeitskreis Holzwickede

Reparaturarbeiten am Wetterschacht Margarethe

Von 2003 bis 2005 wurde die Tagesöffnung eines Wetterschachtes der ehemaligen Zeche Margarethe freigelegt und restauriert. Über dem Schacht wurde eine Fördereinrichtung, bestehend aus Dreibaum, Handhaspel und Förderkübel, aufgestellt. Der Zahn der Zeit nagt immer wieder an den Objekten, sodass wiederholt Reparaturen notwendig werden. Auf unserem Foto wurde der Dreibaum über dem Wetterschacht Margarethe neu errichtet.

Der Dreibaum wird über dem Schacht montiert. (Foto: Achim Ackermann)

 

Arbeitskreis Bochum

Knappen beklagen Vandalismus

Schilder, die über die Bergbauhistorie informieren, werden ständig beschmiert, angezündet und sogar beschossen. Bergmänner erneuern die Tafeln nun.

Schild Urbanus
Stolz präsentieren die Knappen ihre neue Info-Tafel am 1964 stillgelegten Schacht 7 der früheren Kleinzeche Urbanus I in Kaltehardt. Foto: Olaf Ziegler

Langendreer. Er sieht wieder schick aus, der Platz in Kaltehardt an der Stadtgrenze zu Witten, wo früher in Schacht 7 der Kleinzeche Urbanus I Kohle gefördert wurde. Die Sträucher sind geschnitten, die Ränder um das Betonplateau herum gesäubert und mit Rindenmulch versehen. Eine neue Tafel informiert über die bergbauhistorische Bedeutung dieses Fleckchens Erde. Den Knappen sei Dank. Die früheren Bergmänner nämlich, speziell der Arbeitskreis Bochum des Fördervereins Bergbauhistorische Stätten im Ruhrrevier, sorgen dafür, dass die Info-Tafeln in Schuss sind. Davon kann bei vielen aber leider keine Rede mehr sein. Vandalismus werde zu einem immer größeren Problem, sagt Hans- Jürgen Lewer, der 2. Vorsitzende des Arbeitskreises: „Die Schilder werden beschmiert, angezündet und sogar beschossen“. Letzteres traf auf das Schild am Urbanus- Schacht zu. Pflege durch St.-Barbara-Verein Es wurde abgenommen und nun durch eine neue, massive Tafel ersetzt. Die Kosten liegen bei rund 800 Euro. Geld, das über Mitgliedsbeiträge und Spenden aufgebracht wird. Ausgaben, die weh tun, zumal sie so unnötig erscheinen, weil die Schilder ohne ersichtlichen Grund zerstört werden. „Ich möchte mal so einen erwischen . . .“, führt Wilhelm Kuschmann aus Laer seinen Gedanken nicht weiter aus. Der gelernte Werkzeugmacher hat die neue Tafel angefertigt. „Da steckt viel Arbeit drin.“ Die hat auch Karl-Heinz Hoffmann geleistet. Zwei Tage hat er gebraucht, um den Platz am alten Schacht in den wie anfangs beschriebenen Zustand zu bringen. „Alles war überwuchert“, sagt er. „Die Platte war voll mit Dreck und Lümmeltüten.“ Mit „Platte“ meint Hoffmann besagtes Betonplateau, mit dem der Schacht 7 der Zeche Urbanus 1964 nach der Stilllegung geschlossen wurde. Nur elf Jahre, ab 1953, war er in Betrieb. In dieser Zeit wurden 375 000 Tonnen Kohle abgebaut.
Für Hans-Jürgen Lewer hat dieser Schacht eine ganz besondere Bedeutung:
„Mein Vater hat den Schacht abgeteuft, also geschaffen, und ihn später beaufsichtigt.“
Deshalb liegt es ihm auch so am Herzen, die Bürger über diesen Ort der Zeitgeschichte zu informieren.

Nicht nur hier, sondern auch an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet. Dort müssen nun nach und nach weitere Infotafeln erneuert werden. Als nächstes die an der Pinge in Laerholz. Als Pinge wird eine Vertiefung im Gelände bezeichnet, die durch Bergbautätigkeiten entstanden ist. Dann ist auch Thilo Cramm vom Arbeitskreis im Einsatz, der sich um die Gestaltung der Schilder kümmert. „Bei uns mischen viele mit“, lobt Hans-Jürgen Lewer den Einsatz seiner Mitstreiter. Auch die Mitglieder des Knappenvereins St. Barbara Langendreer-Werne sind beteiligt. „Wir pflegen und säubern die Schilder in unserem Bereich“, sagt der Vorsitzende Wolfgang Rostek. Zumindest dort, wo es noch geht.

Artikel aus der WAZ von Gernot Noelle

 

Arbeitskreis Mülheim

Ehemalige Bergleute erinnern an die Zeche Rosenblumendelle

Vor 50 Jahren wurde auf der Zeche zum letztenmal Kohle gefördert, danach war Mülheim die erste zechenfreie Stadt im Ruhrgebiet. Damals konnte Mülheim an der Ruhr auf eine mehrere Jahrhunderte alte Bergbaugeschichte zurückblicken.

2016.07.27 Muelheim
29.07.2016 Ehemalige Bergleute erinnern an die Zeche Rosenblumendelle. Foto: Walter Schernstein

Die Mitglieder des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier, Arbeitsgemeinschaft Mülheim Heinz Auberg, Werner Bergmann, Willi Bruckhoff, Hans-Jürgen Irrgang und Joachim-Kurt Schmidt trafen sich an der Erinnerungstafel für Rosenblumendelle auf dem Heißener Rathausplatz.

 

Arbeitskreis Unna

Arbeitskreis stellt Buch „Die Zechen im Kreis Unna“ online

Der Arbeitskreis Unna hat das Buch „Die Zechen im Kreis Unna“ von Peter Voß zum Download bereitgestellt.

die-zechen-im-kreis-unna
Titelseite des Buches „Die Zeche im Kreis Unna“. Zum Download bitte anklicken.

Vom Autoren Peter Voß zum Download freigegebene PDF-Datei (bitte anklicken): Die Zechen im Kreis Unna

 

Arbeitskreis Hamm/Ahlen

Buch „Die Zechen in Hamm“ zum Download bereitgestellt

Der Arbeitskreis Hamm hat das Buch „Die Zechen in Hamm“ von Peter Voß zum Download bereitgestellt.

die-zechen-in-hamm
Titelseite des Buches „Die Zeche in Hamm“. Zum Download bitte anklicken.

Vom Autoren Peter Voß zum Download freigegebene PDF-Datei (bitte anklicken): Die Zechen in Hamm

 

 

– Zurück zum Seitenanfang –