Aktuelles

Aktuelles

AK Bochum

Informationstafel zum Grubenunglück auf der Zeche Lothringen wurde nach Instandsetzung neu eingeweiht

Am 26.09.2019 wurde die renovierte Informationstafel über die Schlagwetterexplosion auf der Zeche Lothringen am 08.08.1912 wieder eingeweiht, bei der 118 Bergleute ihr Leben lassen mussten. Der Ort der Katastrophe befindet sich im Volkspark, 325 m unter dem Standort dieser Hinweistafel. Ausgelöst wurde die Katastrophe bei Schießarbeiten im 4. westlichen Querschlag der dritten Sohle.

v. r. n. l. Hans Mohlek, zuletzt technischer Angestellter auf der Zeche Prosper-Haniel, Wolfgang Kulla, Berufsgrubenwehr auf der Zeche Prosper-Haniel, Werner Nettler von der Zeche Lothringen, Karl Ackermann ( Steiger im Ruhestand ), Hermann Dede, Bergmann aus Witten- Herbede und Wilhelm Kuschmann, der sich schon seit Jahrzehnten um den Erhalt der bergbaulichen Hinweistafeln in Bochum ehrenamtlich einsetzt.

Die Instandsetzung der Tafel wurde ermöglicht durch die Tätigkeit ehrenamtlicher Mitgliedern des „Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.“. Die Patenschaft für diese Tafel übernimmt der Knappenverein „BKV Glückauf Gerthe 1891 e.V.

Der Vandalismus, der nicht nur diese Tafeln trifft, macht uns große Sorgen. Die Verrohung der Sitten macht uns in diesem Fall ganz besonders betroffen, weil der tragische Tod von 118 Bergleuten durch sinnlose Zerstörungswut entwürdigt wurde. Knappenverein und Förderverein bitten deshalb alle Besucher des Parks im Falle einer Beschädigung der Tafel Herrn Hans Mohlek zu informieren. Gerne können Sie uns auch eine Mail senden, die wir entsprechend weiterleiten: info@bergbauhistorie.ruhr.

Die beschädigte Scheibe der Infotafel
Die Tafel nach der Instandsetzung
Eingestellt am 29.09.2019, Fotos: J. Lewer

 

AK Dortmund

Bergwerk Graf Wittekind erhält Bergbautradition aufrecht

Am Sonntag den 15. September 2019 fand die 47. Landeskirchschicht des Landesverbandes der Berg- und Knappenvereine von Nordrhein – Westfalen in Geldern statt.Organisator war der Bergknappenverein und Jugendspielmannszug 1947/67. Durch die Schließung der Steinkohlebergwerke in Deutschland geht auch die Mitgliederzahl in vielen Bergknappen-Vereinen zurück, junge Leute fühlen sich nicht mehr verbunden mit dem Bergbau und sind sich dessen Bedeutung gerade heute, für die moderne Welt, nicht mehr bewusst.

Dem wollen die Knappenvereine entschieden entgegensteuern. Einige unserer Mitglieder vom Besucherbergwerk Graf Wittekind sind im Knappenverein BKV Gerthe 1891 e.V. Mitglied und sind in Geldern auf der Bergparade mitgelaufen. So mit trugen auch sie dazu bei, dass die Jahrhundert alte Bergbautradition nicht vergessen wird. Der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. zu dem unser Besucherbergwerk zählt, ist Mitgliedsverein im Landesverband der Berg- und Knappenvereine Nordrhein-Westfalen e.V.

Impressionen von der Kirchschicht finden Sie hier:

 

AK Dortmund

Grünes Licht für Ampelmännchen in Dortmund-Eving am 04.09.2019

Seit dem Jahre 1296 schreibt man in Dortmund Bergbaugeschichte. Mit Stilllegung der letzten fördernden Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving, endete 1987 der aktive Steinkohlenbergbau in der Stadt. Um im Altag an die historische Leistung und Entwicklung der Bergleute zu erinnern, wurde am 4. September 2019 die erste Bergmannsampel eingeweiht. Eine Ampel, die an diese besondere Kultur und an das Arbeiten untertage erinnert.

Oliver Stens (SPD), Bezirksbürgermeister in Dortmund Eving, hat hartnäckig für seine Grubenampelmännchen gekämpft, denn ursprünglich hatte die Stadt den Vorschlag abgelehnt. Die Stadtverwaltung befürchtete, sie könnte für Schäden haften, falls Autofahrer oder Fußgänger die Ampelzeichen falsch verstehen.

Für die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger ist sie ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und der Verbundenheit mit ihrer Geschichte und Region. Drei weitere Fußgänger-Ampeln in Dortmund werden mit Bergmann-Motiven ausgestattet.

Zu der feierlichen Eröffnung, bei der auch Dortmunds Oberbürgermeister Ulli Sierau anwesend war, um eine Rede zu halten, wurde neben dem Knappenverein-Borussia 1872 auch der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., Arbeitskreis Dortmund und die Belegschaft des Besucherbergwerks „Graf Wittekind“, dem letzten Dortmunder Bergwerk, eingeladen. Umrahmt wurde die festliche Eröffnung durch den Knappenspielmannszug GUT-SPIEL Dortmund – Eving-Lindenhorst. Für das Leibliche Wohl sorgten der ASB und die IG BCE Ortsgruppe Dortmund-Eving.

Impressionen der Einweihung am 04.09.2019:

Die neuen Ampelmännchen

In unmittelbarer Nähe: Der Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein

Bezirksbürgermeister Oliver Stens (links) bei seiner Ansprache. In der Mitte Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Mitglieder des Besucherbergwerks Graf Wittekind mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau

Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei seiner Ansprache

Die ersten Besucher nutzen die neue Ampel

Freude über die neuen Ampelmännchen bei Bezirksbürgermeister Oliver Stens und Heiko Nickel vom Besucherbergwerk

Mitglieder unseres Vereins waren auch vor Ort

Musikalische Untermalung

Musikalische Untermalung

 

AK Dortmund

Arbeitskreis Dortmund mit Infostand und 7-m-Stollen beim Hombrucher Straßenfest

Am 01.09.2019 hat der Arbeitskreis Dortmund mit mehreren Angeboten am Hombrucher Straßenfest teilgenommen. Dazu hatten die Mitglieder einen 12-m-Pavillon aufgestellt, in dem auf zahlreichen Bildwänden historische Fotos von Hombruch zu sehen waren. Die alten Fotos ließen Rückblicke in die Geschichte des Dortmunder Stadtteils und einzelner Gebäude (und natürlich auch Bergwerksanlagen) zu. Der Pavillon war sehr gut besucht und der Arbeitskreisleiter Ludwig Bücking hat als alteingesessener Hombrucher die vielen Fragen der Besucher beantwortet und einige Zeitzeugengeschichten gehört.

Direkt neben dem Zelt befand sich der Sägebock, an dem sich die Besucher mit einer alten Bügelsäge der Zeche Gottessegen eine Scheibe von einem Baumstamm absägen konnten, auf die jeweils ein Schlägel und Eisen lackiert wurde. Die jungen Besucher erhielten anschließend ein „Sägediplom“. Im Laufe des Tages wurden so einige Meter Holz zersägt.

Als dritte „Attraktion“ wurde für die kleinen Besucher der „Stollen Wittekindchen“ aufgebaut. Aus einer ehemaligen Schachtlutte (= Kunststoffleitung zum untertägigen Lufttransport) hat unser Mitglied Lars van den Berg durch Einbau eines „Holzausbaus“ einen rd. 40 cm hohen und 7 m langen Krabbel-Stollen gebaut. Vor der Befahrung wurden die Kinder mit einem Grubenhelm und einer Original-Akkukopflampe an einem Lampenriemen ausgerüstet. Mit dieser Ausrüstung sind die Kinder einzeln durch den komplett abgedunkelten Stollen gekrabbelt und mussten dabei einen kleinen „Schatz“ in Form von kleinen Päckchen mit einer süßen Überraschung suchen. Nach der Befahrung gab es auch noch eine Hauerurkunde für jedes Kind. Rund 150 Kinder haben so in 6 Stunden unseren Stollen „Wittekindchen“ durchkrabbelt.

Da der Stand in Kooperation mit dem Hombrucher Reisebüro Hartmann angeboten wurde, wurde dieser natürlich vor den Geschäftsräumen des Reisebüros aufgebaut. Hier saß auch die große Stofffigur von Käpt’n Blaubär, der für diesen Tag zum „Steiger Blaubär“ umgezogen wurde und Teil eines gemeinsamen Rätsels für die Kinder war. Auch im Reisebüro bekamen die jungen Besucher noch eine kleine Überraschung.

An dieser Stelle möchte sich der AK Dortmund sich bei den Mitarbeitern des Reisebüros Hartmann für die tolle Zusammenarbeit bedanken! Es hat sehr viel Spaß mit Euch gemacht! Außerdem nochmal ein großes Dankeschön an alle Kollegen unseres Besucherbergwerks, die vom Aufbau über die stundenlange Betreuung unserer „Attraktionen“ bis hin zum Abbau am Abend eine tolle und beeindruckende Teamleistung gezeigt haben!

Hier ein paar Impressionen von der Veranstaltung am 01.09.2019:

Steiger Blaubär und eine junge Besucherin

Aufbau des 12-m-Pavillons

Aufbau des 12-m-Pavillons

Heinz-Ludwig Bücking im Gespräch mit Besuchern

Auch der Bergbau war bei den zahlreichen Fotos vertreten

Das Mundloch des "Stollen Wittekindchen"

Unser Kollege Heiko bei der "Kontrollbefahrung" des Kinderstollens

Kollege Jan stattet einen kleinen Besucher mit Kopflampe und Helm aus

Hanna vor der Befahrung des Stollens

Die Arbeit am Stollen ging bei unseren "Stollen-Helfern" Heiko, Max, Lars und Jan ordentlich "auf die Knie"

Zeitweise war der Andrang besonders groß

Besuch am Stand: Bezirksbürgermeister Oliver Stens

Bezirksbürgermeister Oliver Stens beweist sein Können am Sägebock

Auch die jungen Gäste hatten Spaß beim Sägen

Der gut besuchte Pavillon

Auch Pausen müssen sein. Jan hat sich für spanisches Essen entschieden

Ein Großteil unseres Teams mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Norbert Schilff

 

AK Wetter/Herdecke

62 Besucher besichtigen mit unserem AK Wetter/Herdecke den Stollen Eulalia in Wetter


Täglich fahren unzählige Autos zwischen Wetter und Herdecke am Ufer des Harkortsees am Mundloch des Stollens der Zeche „Vereinigte Eulalia“ in Wetter vorbei. Dass sich dahinter ein über 360 m langer Stollen befindet, wissen sicher die wenigsten. Am vergangenen Mittwoch öffnete unser Arbeitskreis Wetter/Herdecke den Stollen für die „Westfalenpost“, die ihren Lesern im Rahmen einer Sommertour eine Führung durch das ehemalige Bergwerk angeboten hat. Da das Stollentor sonst verschlossen ist und nur durch die Gitter ein Blick ins Innere möglich ist, war das Interesse an der gestrigen Veranstaltung sehr groß. Vor dem Stollen hatten die Mitglieder des Vereins Informationsmaterial ausgelegt und einige Exponate wie historisches Geleucht und ein echtes Stück Kohle (im Stollen gab es die ja nie) ausgestellt.

Jeder Besucher erhielt vor dem Stollen einen Helm sowie eine Kopflampe und jeweils 10-15 Personen folgten den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des AK Wetter/Herdecke. Insgesamt 62 Besucher führten die Mitglieder in rund 3 Stunden durch den Stollen und erklärten Wissenswertes über dessen Geschichte.

Der Stollen wurde 1859 begonnen und sollte den Abbau im Flöz „Sengsbank“ ermöglichen. Da er aber unterhalb des Flözes und im Bereich hinter einer Störung verlief, wurde das Flöz in diesem Stollen nicht angetroffen. Auch ein in westlicher Richtung aufwärts führendes Suchaufhauen blieb ohne Erfolg. Immer wieder wurden neue Versuche unternommen Kohle zu finden und das Bergwerk kurz darauf wieder stillgelegt. Erst als man von einer anderen Stelle aus den Buchfinken-Stollen weiter vortrieb, stieß man auf das Flöz und begann einen kurzzeitigen Abbau. 1922 wurde „Vereinigte Eulalia“ schließlich endgültig stillgelegt.

Der Arbeitskreis Wetter/Herdecke betreut u.a. den Stollen von Eulalia und hat darin umfangreiche Vermessungs- und Dokumentationsarbeiten durchgeführt. Auch wurde vor rund zwei Jahren das ursprüngliche Stollentor durch ein neues Gittertor ersetzt, nachdem es zu einem Einbruch und der damit verbundenen mutwilligen Beschädigung des Tores gekommen war.

Hier ein paar Impressionen von der Veranstaltung am 07.08.2019:

Der Schlußstein am Mundloch des Stollen von "Vereinigte Eulalia"

Das Stollenportal mit dem neu eingebauten Gittertor

Die Vorbereitungen am Mundloch laufen. Informationsmaterial, Helme, Kopflampen und historisches Geleucht werden vorbereitet

Historisches Geleucht als Ausstellungsstücke vor dem Stollen

Eine Frosch-Lampe, wie sie vor langer Zeit unter Tage verwendet wurde

Eine Wetterlampe im Stollen

Alles ist vorbereitet, die Besucher können kommen...

Blick in den Stollen der Zeche Vereinigte Eulalia. Der Stollen steht hier im festen Gestein.

Eine Besuchergruppe im Anfangsbereich des Stollens

Sinterungen sind im Verlauf des Stollens immer wieder anzutreffen.

Eine Besuchergruppe im Anfangsbereich des Stollens

Ein Teil des Teams vor dem Mundloch. Es fehlen Marco Kiessler und Heiko Nickel

 

Weitere Informationen über den Arbeitskreis und den Verein finden Sie auch auf dieser Website unter dem Punkt „Arbeitskreise“.

Weitere Fotos der „Westfalenpost“ von der gestrigen Veranstaltung finden Sie hier: https://www.wp.de/staedte/herdecke-wetter/leser-aus-wetter-und-herdecke-im-stollen-der-zeche-eulalia-id226721009.html

Und den dazugehörenden Artikel der „Westfalenpost“ hier:
https://www.wp.de/staedte/herdecke-wetter/62-leser-aus-wetter-und-herdecke-erkunden-stollen-eulalia-id226722217.html

Eingestellt am 09.08.2019, Fotos: Heiko Nickel

 

AK Dortmund

Befahrung unseres Besucherbergwerks durch das Bergamt

Das von unserem Arbeitskreis Dortmund betriebene Bergwerk Graf Wittekind ist seit 1997 als Besucherbergwerk zugelassen.

Unter einem Besucherbergwerk versteht das Bundesberggesetz Grubenbaue eines stillgelegten Bergwerks, die der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht werden. Im Hauptbetriebsplan werden vom zuständigen Bergamt alle für die Errichtung und den Betrieb des Bergwerks wichtigen Punkte verbindlich festgeschrieben.

Für die Aufsicht unseres Besucherbergwerkes ist die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg zuständig.
Die Einhaltung der Bestimmungen wird durch regelmäßige bergbehördliche Befahrungen kontrolliert.

Am 24.Juli haben Stefanie Caspary und Norbert Vierhaus, die für uns zuständigen Bergbeamte, das Bergwerk befahren und die im Zechenbuch zu protokollierenden Daten geprüft.

Die beiden Beamten zeigten sich nach der Befahrung sehr zufrieden mit dem Zustand der Grubenbaue, dem vorbildlichen Sicherheitskonzept und dem exakt geführten Zechenbuch.

Zum 1. Januar 2001 wurde das Landesoberbergamt formell aufgelöst. Seine Aufgabe übernahm an gleicher Stelle die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg

Vor der Befahrung des Bergwerks: v. l. n. r. Volker Seeske, Norbert Vierhaus, Stefanie Caspary, Heinz-Ludwig Bücking

Prüfung des Zechenbuches: neben dem Bergrecht sind dabei zahlreiche andere Rechtsgebiete berührt

Für die Aufsicht dieser Betriebe ist landesweit die Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg (Bergbehörde NRW) zuständig.

Weitere Informationen über unser Besucherbergwerk finden Sie auf dieser Website unter dem Punkt „Bergbau erleben“.

Eingestellt am 29.07.2019, Fotos: Heiko Nickel

 

AK Dortmund

Höhenrettung im Besucherbergwerk Graf Wittekind

Die Sicherheit unserer Besucher und unserer Belegschaft steht für uns an oberster Stelle. Neben der regelmäßigen Erste-Hilfe-Schulung unserer Besucherführer übt auch die Höhenrettung der Dortmunder Feuerwehr regelmäßig im untertägigen Bereich unseres Bergwerks den Ernstfall (der bisher in über 30 Jahren zum Glück nicht eingetreten ist). Dabei wird die komplette Rettungskette nach den festgelegten Vorgaben durchgespielt.

Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr wieder bei uns und hat einen Kollegen aus dem Bergwerk geborgen, der einen Unfall untertage simuliert hat. Die Bergung erfolgte im Schleifkorb und zeigte allen Beteiligten, mit welchen besonderen Bedingungen man in unserem Bergwerk rechnen muss.

Die Übung verlief erfolgreich und bestätigte uns wieder, dass wir für den Notfall gut gerüstet sind. Trotzdem hoffen wir, dass unsere Schutzpatronin Barbara weiterhin gut auf uns und unsere Gäste aufpasst und wir das Erlernte nie einsetzen müssen.

Hier finden Sie einige Fotos der Übung, die uns die Feuerwehr Dortmund zur Verfügung gestellt hat:

Einsatzfahrzeug der Feuerwehr vor dem Besucherbergwerk

Einsatzbesprechung für die bevorstehende Übung

Gruppenbild... noch mit sauberer Kleidung und Ausrüstung

Mit dem Schleifkorb in einer der untertägigen Strecken auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einem der schrägen Förderberge auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einem der schrägen Förderberge auf dem Weg zum "Verunfallten"

Mit dem Schleifkorb in einer der untertägigen Strecken auf dem Weg zum "Verunfallten"

Der Verunfallte ist gefunden und wird mit dem Schleifkorb durch die engen Strecken gezogen

Der Verunfallte wird mit dem Schleifkorb durch die engen Strecken gezogen

Das Ziel ist erreicht. Die Höhenretter erreichen mit ihrem Patienten das Stollenmundloch

Unser Belegschaftskollege Reinhard hat den verunfallten Mitarbeiter gespielt

Gruppenfoto nach der Übung... jetzt mit dreckiger Ausrüstung

 

Einen Bericht der Feuerwehr über die Übung finden Sie hier:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1224264784413578&id=584690115037718

 

Eingestellt am 04.08.2019, Fotos: Feuerwehr Dortmund (mit freundlicher Genehmigung)

 

 

 

Gesamtverein

Eingestellt am 21.05.2019, vdb

 

AK Dortmund/Bergwerk Graf Wittekind

Ältester Steinkohlenbergmann geht mit 80 Jahren in den Ruhestand

An seinem 80. Geburtstag am 06. Mai 2019 sagt Heinz Hoppe, der älteste aktive Steinkohlenbergmann, der Bergarbeit ade.

Wir sagen Danke für 13 Jahre gute Zusammenarbeit untertage in den Syburger Stollen. Du warst immer da, wenn Deine Hilfe und Dein Wissen gebraucht wurden. Einen guten Kumpel zu verlieren stimmt uns wehmütig.

Herzlichen Dank für Deine Arbeit und viel Freude bei Deiner neuen Aufgabe als
Vollzeit-Opa! Beim Buttern steht das erste Brot auch künftig immer für Dich bereit.

Mit herzlichem Glückauf
Deine Syburger Bergleute vom
Bergwerk Graf Wittekind

Heinz Hoppe vor dem Stollen des Bergwerks Graf Wittekind
Eingestellt am 06.05.2019, Foto: Günter Schubert

 

Gesamtverein

Neues Buch „Die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen/Loh 1731 – 1855“

Der Berghofener Heimatforscher Burkhard Treude hat zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden unseres Vereins Dr. Volker Schacke ein Buch über die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen herausgegeben. Gerne möchten wir daher darauf aufmerksam machen. Grundlage für das Buch war ein großer Fundus an Aufzeichnungen und Informationen über diverse Kleinzechen im Dortmund Süden, die sein verstorbener Vater Helmut Treude zusammengetragen hatte.

Burkhard Treude (li.) und Volker Schacke (re.) vor dem Lochstein der Zeche Elisabeth im Ehrental des Berghofer Waldes (Foto: Burkhard Treude, mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung)

Auf 135 Seiten mit 90 Abbildungen und ausführlichen Begriffserklärungen der Bergbausprache stellt das Buch die Geschichte der Zeche „Elisabeth“ vor. Das Buch bietet neben alten Fotos und Kartenmaterial viele interessante Informationen über den frühen Bergbau im 18. und 19. Jahrhundert, speziell über das riesige Wasserpumpwerk an der Wittbräucker Straße.

Das Grubenfeld erstreckte sich vom Niederhofer Kohlenweg im Westen bis zum Hirschweg im Osten – und von der Unteren Egge im Süden bis zum Lohbach im Norden. Auch Berghofer Straßennamen, die mit dem Bergbau im Dortmunder Süden und der Zeche Elisabeth im Besonderen zu tun haben, werden erläutert: Dinnendahlweg, Klewitzweg, Malritzstraße, Reiserstraße, Ruhfusstraße, Selzerstraße und Wasserkunst.

Auf dem Buchtitel ist der Lochstein (Grenzstein) der ehemaligen Zeche im Ehrental des Berghofer Waldes zu sehen, der bis heute erhalten ist.

Der Reinerlös des Buches (Verkaufspreis 10,00 €) kommt dem gemeinnützigen Verein „Unsere Mitte Steigerturm e.V.“ für den Betrieb eines sozialen Begegnungszentrums mit Kultur- und Bildungsforum in Dortmund-Berghofen zugute.

Das Buch ist vorrätig bei Burkhard Treude, Am Lohbach 113, 44269 Dortmund sowie bei Lotto, Zeitschriften & Schreibwaren Ute Foster, Berghofer Str. 192, Dortmund-Berghofen, Tel. (0231) 487707.

Falls ein Versand gewünscht wird, entstehen zusätzliche Kosten von 2,00 €. Bestellungen sind unter info@b-treude.de möglich.

Helmut Treude: Die Steinkohlenzeche Elisabeth in Dortmund-Berghofen/Loh 1731 – 1855, Eigenverlag, Dortmund 2019.

Die Titelseite des Buches zeigt den erhaltenen Lochstein der Zeche Elisabeth (Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Treude)
Die Rückseite des Buches zeigt das Gelände und eine Skizze der Wasserkunst der Zeche (Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Treude)
Eingestellt am 02.05.2019, Fotos: Burkhard Treude

 

Gesamtverein

Mitgliederversammlung 2019

Am 10.04.2019 fand im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, bei der die Mitglieder aus allen Arbeitskreisen zusammenkommen. Aktuell hat unser Verein 473 Mitglieder, die in 13 Arbeitskreisen im gesamten Ruhrgebiet tätig sind. Während der Versammlung hielt der Leiter des Arbeitskreises Dortmund Heinz-Ludwig Bücking einen Vortrag über die 700-jährige Geschichte des Bergbaus in Dortmund, wo die bisher ältesten urkundlichen Nachweise von Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet aus dem Jahre 1296 vorliegen. Einen weiteren Vortrag hielt der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Wetter/Herdecke Marco Kiessler. Er stellte den „Schlebuscher Erbstollen“ und die damit verbundene montanhistorische Arbeit des Arbeitskreises anhand von zahlreichen Fotos vor.

Veranstaltungsort der Versammlung war die Zeche Zollern mit Ihrer imposanten Kulisse
Der Vereinsvorsitzende Klaus Lohman bei der Begrüßung der Mitglieder

 

 

 

 

 

 

 

Selbstverständlich wurden auch die übrigen Tagesordnungspunkte bearbeitet, zu denen u.a. der Bericht des Vorstandes gehörte. Beim inzwischen traditionellen Reibekuchenessen im Restaurant „Pferdestall“ bestand für die Vereinsmitglieder nach der Versammlung noch die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu unterhalten.

Wir bedanken uns bei den beiden Vortragenden sowie bei den Mitarbeitern und der Leitung des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung der Mitgliederversammlung!

Nachfolgende Fotos zum Vergrößern bitte anklicken:

Heinz-Ludwig Bücking hielt einen Vortrag über den Bergbau in Dortmund“
Marco Kiessler (Arbeitskreis Wetter/Herdecke berichtete über die Arbeit im Schlebuscher Erbstollen
Die Versammlung in der ehemaligen Kaue der Zeche
Eingestellt am 12.04.2019, Fotos: H. Nickel, L. v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Witten

„Verein on Tour“ – Bogestra-Linienbus wirbt für das Zechenhaus Herberholz und den Verein

Einen besonderen Weg der Werbung hat unser Arbeitskreis Witten eingeschlagen: seit Mitte März wirbt ein Linienbus der Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG) für das Zechenhaus Herberholz und den Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.. Auf einem sogenannten „Trafficboard“, das auf der Fahrerseite des Busses angebracht ist, weist die Werbung auf das Zechenhaus hin, in dem neben zahlreichen Bergbau-Exponaten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auch ein gastronomisches Angebot für Besucher des Muttentals angeboten wird. Der Bus ist überwiegend in Witten unterwegs sein. Infos zum „Zechenhaus Herberholz“ finden Sie hier:

Zechenhaus Herberholz (bitte anklicken)

Die Werbung auf der Seite des Busses
Die Werbung kurz nach Fertigstellung
Eingestellt am 19.03.2019, Fotos: H. Eberle, J. Scheidemann

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Safety first – Besucherführer unseres Bergwerks „Graf Wittekind“ absolvieren Erste-Hilfe-Lehrgang

Safety first! Sicherheit steht in unserem Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ an erster Stelle. Dies gilt sowohl für die ehrenamtliche Belegschaft des Bergwerks, als auch vor allem für die Besucher, die unsere Besucherführer durch die Grube führen. Damit niemandem etwas passiert, gehört zum einen der ordnungsgemäße Erhalt des Grubengebäudes zur Arbeit im Bergwerk, von dem sich erst kürzlich das Bergamt (Bezirksregierung Arnsberg) bei einer beanstandungslosen Kontrollbefahrung überzeugt hat.

Doch auch für den Notfall sind die Kollegen in Dortmund gerüstet. Daher fand am 02.02.2019 wieder eine „Erste-Hilfe-Schulung“ auf der Zeche Zollern in Dortmund statt, bei der unsere Kollegen durch einen Mitarbeiter der Feuerwehr Bochum in der 7-stündigen Schulung alles über die „Erste-Hilfe-Leistung“ erfahren haben bzw. die Kenntnisse aus der letzten Schulung aufgefrischt wurden. Die Schulung wird alle drei Jahre durchgeführt, damit die Kollegen für den Notfall, der bisher zum Glück noch nie eingetreten ist, vorbereitet sind. Neben der Erst-Versorgung von Brüchen und offenen Verletzungen waren auch der Umgang mit bewusstlosen Personen, Herz-Lungen-Belebung und sogar Reaktionen auf Klaustrophobie Bestandteil der Schulung. Und auch die besonderen Bedingungen in unserem Bergwerk und die damit verbundenen Besonderheiten bei der „Ersten Hilfe“ wurden besprochen. Natürlich wurden alle Lerninhalte auch durch praktische Übungen vertieft. An dieser Stelle vielen Dank an Sven für die tolle Schulung und das Industriemuseum Zollern für die Unterstützung!

Auch der Arbeitskreisleiter muss ran: die stabile Seitenlage

Doch nicht nur die Erste Hilfe gehörte zur heutigen Schulung. Auch der für unser Bergwerk ausgearbeitete Rettungsplan wurde durch unseren Kollegen und ehemaligen Feuerwehr-Ausbilder Reinhard noch einmal erläutert und durchgesprochen. Die Abläufe der Rettungs- und Alarmierungskette aus diesem Plan werden einmal im Jahr mit der zuständigen Feuerwehr und deren Höhenrettung in einer praktischen Übung vor Ort in unserem Bergwerk geprobt, damit alle beteiligten Stellen und die Belegschaft optimal vorbereitet sind.

Trotz aller Übungen und Schulungen hoffen die Mitarbeiter des Besucherbergwerks aber, das Barbara, die Schutzheilige der Bergleute, auch weiterhin auf sie und ihr Bergwerk aufpasst und der Betrieb des Besucherbergwerks auch nach über 30 Jahren für die Zukunft unfallfrei bleiben. Denn bei auf „Graf Wittekind“ gilt: safety first!

Nähere Informationen zum Bergwerk finden Sie hier…

Am Vereinskollegen Heiko wurde gezeigt, wie ein Verletzter in eine Rettungsdecke gewickelt wird
Für den Umgang mit einem Herzstillstand wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe geübt
Die Schulung fand in einem Seminarraum auf der Zeche Zollern statt
Eingestellt am 07.02.2019, Fotos: H. Nickel, L.v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Vorstellung des neuen Buches über die Zechengruppe „Robert Müser“ am 13.10.2018

Am 13.10.2018 stellte der Arbeitskreis Dortmund das neue Buch „Die Zechengruppe Robert Müser“ von Norbert Meier im Bochumer Ernst-Brühmann-Haus offiziell vor. Rund 150 Gäste wurden vom Arbeitkreisleiter Ludwig Bücking und von Bürgermeisterin Gabriela Schäfer begrüsst. Anschließend stellte der Autor Norbert Meier anhand eines historischen Filmes zunächst die untertägige Arbeit im Bergwerk „Robert Müser“ dar, bevor er die Wasserhaltungsmaßnahmen am noch in Betrieb befindlichen Wasserhaltungsstandort „Robert Müser“ erläuterte.

Begleitet wurde die Veranstaltung vom Bläserensemble der RAG und natürlich durfte auch das Steigerlied nicht fehlen. Nach der Präsentation hatten die Besucher die Möglichkeit am Bücherstand des Arbeitskreises Dortmund das neue Buch sowie weitere Veröffentlichungen von Norbert Meier zu erwerben. Ein besonderes Dankeschön gilt allen Helfern, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Nähere Informationen zum Buch und die Bezugsquellen finden Sie hier…

Arbeitskreisleiter Ludwig Bücking bei der Begrüßung der 150 Gäste
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer bei Ihrer Begrüßung
Großer Andrang am Bücherstand, an dem das neue Buch verkauft wurde
Eingestellt am 16.10.2018, Fotos: LvdB

 

 

Arbeitskreis Holzwickede

Mit dem Arbeitskreis Holzwickede am Tag des Geotops in den „Caroliner Erbstollen“

Am 16.09.2018 beteiligte sich der Arbeitskreis Holzwickede (wie alle zwei Jahre) am bundesweiten „Tag des Geotops“. An einer geführten Wanderung durch den Hixterwald, die zu den Bergbauspuren der „Zeche Schwarze Adler“ führte, nahmen zwar nur neun Personen teil, jedoch lauschten die Teilnehmer sehr interessiert den Worten von Joachim Huske und Achim Ackermann vom Arbeitskreis Holzwickede. Bei gutem Wetter dauerte diese Aktion ca. zwei Stunden.

Am Nachmittag war der „Caroliner Erbstollen“ geöffnet, an dem die Besucher Schlange standen. Achim Ackermann verlor zwar kurzzeitig den Überblick, schleuste aber die Besucher paarweise durch den Stollen, „fütterte“ sie mit Informationen über die Bergbaugeschichte von Holzwickede und beantwortete Fragen. Nach Schätzungen von Joachim Huske waren in den drei Stunden (14:00 bis 17:00 Uhr) 80 bis 100 Personen im Stollen. Eine Zahl, die bis dahin noch nie erreicht worden war, die aber zeigt, dass das Interesse der Bevölkerung an der „Bergbauhistorie“ durchaus noch vorhanden ist.

Vor dem Mundloch des Caroliner Erbstollens gibt Achim Ackermann vom Arbeitskreis Holzwickede den Besuchern erste Informationen (Foto: Udo Hennes, Hellweger Anzeiger)
Eingestellt am 16.09.2018, Foto: Udo Hennes, Hellweger Anzeiger

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Der Förderverein beim Tag der offenen Tür am Bergwerk „Prosper-Haniel“

Am 08.09.2018 veranstaltete das letzte Steinkohlenbergwerk im Ruhrgebiet „Prosper-Haniel“ einen Tag der offenen Tür auf dem Gelände von Schacht 10 in Bottrop-Grafenwald und unser Verein war dabei. Mitglieder des Arbeitskreises Dortmund hatten die Idee mit einem Stand am Fest teilzunehmen und so Werbung für den Verein und das Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ zu machen. Morgens um 8.00 Uhr begann der Aufbau des Standes, der eine Fläche von rund 7 x 5 m einnahm, bevor um 10.00 Uhr die Besucher auf das Gelände kamen.

In einem der beiden Pavillons konnten sich die Besucher in einer kleinen Ausstellung über das Bergwerk „Graf Wittekind“ und die Arbeit des AK Dortmund informieren. Ein Abbauhammer, ein Stück Förderseil und Gezähe haben zusätzlich das Interesse der Besucher geweckt. Im zweiten Pavillon war ein gut besuchter Bücherverkauf eingerichtet, an dem Bergbaubücher von Norbert Meier verkauft wurden. Hier erhielten die Standbesucher auch Info-Material über den Förderverein. Neben dem Stand konnten Kinder mit ihren Eltern mit einer Bügelsäge eine Holzscheibe absägen, die mit einem Schlägel und Eisen verziert wurde. Außerdem bekam jedes Kind ein Sägediplom und ein kleines Stück echte Prosper-Kohle.

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken

Schacht Prosper 10

Gesamtansicht des Standes

Kleine Bergbauausstellung im Pavillon

Unser Team am Ende eines erfolgreichen Tages

Mit einem eigens für den Tag entworfenen Plakat haben wir für unsere Helfersuche geworben

Der Sägebock neben dem Stand


Besonders interessant waren allerdings auch die vielen Gespräche, die unsere insgesamt 12 Vereinsmitglieder vor Ort bis zum Ende des Festes um 18.00 Uhr über den Verein, das Besucherbergwerk und den Bergbau allgemein mit den Besuchern führen konnten. Und natürlich war es für alle Helfer am Stand auch interessant, sich bei dem ein oder anderen Rundgang über das Schachtgelände noch einmal auf dem Bergwerk umsehen zu dürfen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Mitarbeitern der Kommunikation/ÖA des Bergwerks für die unkomplizierte Hilfe. Natürlich geht auch ein Dank an alle Kumpel von Prosper-Haniel!

Zum Schluss vielen Dank an unser Team vom Infostand für die tolle Arbeit. Es hat trotz der Anstrengung viel Spaß mit Euch gemacht und es wird sicherlich eine Wiederholung geben.

Eingestellt am 13.09.2018, Fotos: L.v.d.Berg

 

 

Arbeitskreis Witten

Mehr als Kohle – Erinnerungen an den Bergbau online

Auf der Website www.mehralskohle.de der Funke-Mediengruppe werden Erinnerungen an den Bergbau wach gehalten. Auch unser Verein ist dort durch das Zechenhaus Herberholz und den Kollegen Jürgen Lewer vertreten. Hier geht es zu den einzelnen Seiten (bitte anklicken):

Zechenhaus Herberholz
Jürgen Lewer

Eingestellt am 06.09.2018

 

 

Arbeitskreis Dortmund

Arbeitskreis gewinnt 1. Preis im Wettbewerb „Hau rein“

Im vergangenen Jahr veranstaltete das „Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.“ den Geschichtswettbewerb „Hau rein“. Vereine, Institutionen, Schulen, Privatpersonen usw. konnten hier Beiträge einreichen, mit denen sie sich mit der Geschichte, den Resten und den Traditionen des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet befassten. Die mögliche Bandbreite reichte vom Gedicht über Hörspiele, Musikstücke, Bücher bishin zu umfangreichen Projekten. Am 13.04.2018 fand auf der Zeche Zollverein die Preisverleihung statt, bei der von 324 Einreichungen 57 mit einem Preis ausgezeichnet wurden.

Auch der Arbeitskreis Dortmund gehörte zu den Preisträgern. Eingereicht wurde ein knapp 3 cm dickes Buch, dass die Geschichte des Besucherbergwerks „Graf Wittekind“ und die Arbeit des AK Dortmund in den letzten rund 30 Jahren darstellt.

Mit diesem Beitrag gewann der Arbeitskreis den ersten Preis in der Kategorie „Initiative, Verein, Werkstatt“. Die Kollegen Ludwig Bücking, Martin Lochert, Wolfgang Rühl, Volker Seeske, Max Seeske und Lars van den Berg nahmen den Preis bei der Preisverleihung am 13.04.2018 in Schachtkittel und Arbeitskleidung inkl. Helm und Geleucht entgegen.

Presseartikel der Bildzeitung vom 14.04.2018

 

Titelseite der eingereichten Dokumentation des AK Dortmund
Eingestellt am 11.04.2018

 

Gesamtverein

Mitgliederversammlung wählt den Vorstand

Am 11.04.2018 fand die jährliche Mitgliederversammlung des „Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.“ auf der Zeche Zollern statt. In diesem Jahr stand auch die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Durch die Wahl haben sich zwei Veränderungen im Vorstand ergeben. Volker Seeske hat die Aufgabe des stellvertretenden Schriftführers übernommen und tritt damit die Nachfolge von Klaus Meyer an, der das Amt nach 25 Jahren weitergeben wollte. Wir danken Klaus Meyer für die lange und gute Zusammenarbeit. Des Weiteren hat Lars van den Berg die Funktion des Internetbeauftragten übernommen. Der übrige Vorstand wurde wiedergewählt.

Mitgliederversammlung 2018 auf der Zeche Zollern in Dortmund (Foto: LvdB)
Versammlung in montanhistorischem Ambiente (Foto: LvdB)
Eingestellt am 11.04.2018

 

 

Arbeitskreis Dortmund

„Bergbauhistorie erforschen und erleben“ – Die Ruhrnachrichten zu Besuch bei Ludwig Bücking

Die „Ruhrnachrichten“ waren bei Ludwig Bücking, dem Leiter des Arbeitskreises Dortmund, zu Gast und haben über seine montanhistorische Arbeit und unser Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ berichtet. Hier ist der ganze Artikel von Carolin West:

Eingestellt am 08.04.2018

 

 

 

Arbeitskreis Bochum

Knappen machen Weg wieder flott

Frühere Kumpel bringen bergbauhistorische Tour rund um die Ruhr-Universität auf Vordermann. Davon profitieren auch die Geologie-Studenten.

Bergbaurundweg
Die Knappen sanieren den Bergbau-Wanderweg, hier an der Zeche Klosterbusch. Von links: Hans-Jürgen Lewer und Dr. Manfred Brix. Foto: Klaus Pollkläsener

Stiepel/Querenburg: Er ist etwas in Vergessenheit geraten: der Bergbau- Rundweg „Ruhr-Uni“, den der 2011 verstorbene Ernst Beier, Altrektor der Technischen Fachhochschule Georg Agricola, in den 90er Jahren konzipiert hat. Und an vielen Stellen ist auch schon der Lack ab. Höchste Zeit also für die Bochumer Knappen, den Weg wieder flott zu kriegen. Damit will der Arbeitskreis Bochum des Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. jetzt beginnen. Der Wanderweg rund um die Uni ist ca. 15 Kilometer lang und bietet in landschaftlich reizvoller Umgebung allerhand Informationen über den Bergbau, der früher dort betrieben wurde, wo heute fleißig studiert wird. Er erstreckt sich von der Schattbachstraße bis runter zum Kemnader See (Gibraltar) und vom westlichen Uni-Gelände (GC-Gebäude) bis hinüber zur Zeche Klosterbusch im Lottental. An 20 Stationen stehen Tafeln, die über die Bergbauhistorie informieren.

Rund die Hälfte von ihnen ist jedoch in einem desolaten Zustand, in erster Linie verursacht durch Vandalismus. Für die Knappen um Hans-Jürgen Lewer leider trauriger Alltag: „Dieses Problem begegnet uns im gesamten Stadtgebiet.“ Bei einigen Tafeln werde es reichen, sie zu reinigen, sagt er. Andere seien aber ganz zerstört und müssten ersetzt werden. Die Kosten für die Instandsetzung des gesamten Bergbau-Wanderweges beziffert Lewer auf bis zu 6000 Euro. Da sind Spenden natürlich willkommen. Hilfe bei der ehrenamtlichen Arbeit ebenfalls.

Am günstigen kommen die Knappen noch bei der Erneuerung der Wanderzeichen weg. „Das kostet zwei Eimer Farbe – Weiß und Schwarz – und vor allem Zeit“, weiß Hans-Jürgen Lewer. Weiß auch Dr. Manfred Brix, Geologe an der Ruhr-Universität. Als Wanderwart kümmert er sich um das Teilstück der Wanderroute im heimischen Geo-Park zwischen Muttental (Witten) und Kosterbrücke. Diese kreuzt auch den Bergbau- Rundweg „Ruhr-Uni“, von dem Brix in höchsten Tönen schwärmt: „Es gibt hier unheimlich viele Reste des Bergbaus zu entdecken; alte Fundamente, Mauern – toll.“ Teile des Bergbau-Wanderweges nutzt Manfred Brix immer wieder für die Ausbildung der Geologen.

„Hier kann man gut die verschiedenen Gesteine erklären“, sagt er, „aus welchem Material sie sind, wie sie lagern, wie alt sie sind.“ So ist auch ihm daran gelegen, den wertvollen Rundweg zu erhalten und ihn über eine Vernetzung mit den Geo-Routen noch bekannter zu machen. „Hier kann man wunderbar Geologie und Bergbaugeschichteverbinden“, findet Manfred Brix.

Die Geo-Route und der Bergbau-Rundweg „Ruhr-Uni“ sind unterschiedlich gekennzeichnet: Zwei schwarze waagerechte Striche auf weißem Grund weisen den Weg für Geologie-Interessierte, Schlägel und Eisen (in Weiß) auf schwarzem Grund führen zu bergbauhistorischen Orten. Etwa zur Zeche Klosterbusch im Lottental und dem alten Maschinenhaus der Zeche Gibraltar am heutigen Kemnader See (Oveney). Darüber gelangt man an die Standorte von insgesamt 18 Kleinzechen, über die nach dem Krieg oberflächennahe Kohle abgebaut wurde – von Knappe Hans-Jürgen Lewer „Primitiv-Bergbau“ genannt. Deutschlandweit gibt es 15 Geo-Parks. „Der hiesige ist der einzige in einem Ballungszentrum“, erklärt Dr. Manfred Brix. Die Wanderroute des Geo-Parks reicht von Schwerte bis Mülheim und ist 120 Kilometer lang.

Artikel aus der WAZ von Gernot Noelle

 

Gesamtverein

20. Internationer Bergbau- und Montanhistorik-Workshop im Ruhrgebiet

Im Jahre 2018 endet mit der Schließung der beiden letzten deutschen Steinkohlenzechen in Bottrop und Ibbenbüren eine prägende Epoche der Industriegeschichte in Nordrhein-Westfalen.

Es bestand ein besonderes Interesse, das bedeutendste Montanrevier Europas noch in Betrieb zu erleben, aber auch den bereits erfolgreich eingeleiteten Strukturwandel vor Ort zu studieren. So lag es nahe, im Jahre 2017 die Jubiläumsveranstaltung zum 20jährigen Bestehen des Internationalen Bergbau- und Montanhistorik-Workshops vom 03.10. – 08.10.2017 im Ruhrgebiet auszurichten. Neben Fachvorträgen zu bergbaulichen, montanhistorischen und sozialgeschichtlichen Themen wurden Exkursionen zu Stätten des Montanwesens über und unter Tage im Ruhrgebiet angeboten. Tagungsort war die Zeche Zollern in Dortmund.

Der Workhop wurde vom Netzwerk Altbergbau-West ausgerichtet und fand in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der RAG Aktiengesellschaft, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Bergbauarchäologischen Verein Ruhr, dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier sowie zahlreichen weiteren Museen und Vereinen der Region statt.

Unser Verein beteiligte sich u.a. durch Vorträge (unser Fotos zeigt einen Vortrag von Karlheinz Rabas) und durch bergbauhistorische Exkursionen, zu denen u.a. eine Führung durch unser Besucherbergwerk „Graf Wittekind“ gehörte.

 

Arbeitskreis Holzwickede

Reparaturarbeiten am Wetterschacht Margarethe

Von 2003 bis 2005 wurde die Tagesöffnung eines Wetterschachtes der ehemaligen Zeche Margarethe freigelegt und restauriert. Über dem Schacht wurde eine Fördereinrichtung, bestehend aus Dreibaum, Handhaspel und Förderkübel, aufgestellt. Der Zahn der Zeit nagt immer wieder an den Objekten, sodass wiederholt Reparaturen notwendig werden. Auf unserem Foto wurde der Dreibaum über dem Wetterschacht Margarethe neu errichtet.

Der Dreibaum wird über dem Schacht montiert. (Foto: Achim Ackermann)

 

Arbeitskreis Bochum

Knappen beklagen Vandalismus

Schilder, die über die Bergbauhistorie informieren, werden ständig beschmiert, angezündet und sogar beschossen. Bergmänner erneuern die Tafeln nun.

Schild Urbanus
Stolz präsentieren die Knappen ihre neue Info-Tafel am 1964 stillgelegten Schacht 7 der früheren Kleinzeche Urbanus I in Kaltehardt. Foto: Olaf Ziegler

Langendreer. Er sieht wieder schick aus, der Platz in Kaltehardt an der Stadtgrenze zu Witten, wo früher in Schacht 7 der Kleinzeche Urbanus I Kohle gefördert wurde. Die Sträucher sind geschnitten, die Ränder um das Betonplateau herum gesäubert und mit Rindenmulch versehen. Eine neue Tafel informiert über die bergbauhistorische Bedeutung dieses Fleckchens Erde. Den Knappen sei Dank. Die früheren Bergmänner nämlich, speziell der Arbeitskreis Bochum des Fördervereins Bergbauhistorische Stätten im Ruhrrevier, sorgen dafür, dass die Info-Tafeln in Schuss sind. Davon kann bei vielen aber leider keine Rede mehr sein. Vandalismus werde zu einem immer größeren Problem, sagt Hans- Jürgen Lewer, der 2. Vorsitzende des Arbeitskreises: „Die Schilder werden beschmiert, angezündet und sogar beschossen“. Letzteres traf auf das Schild am Urbanus- Schacht zu. Pflege durch St.-Barbara-Verein Es wurde abgenommen und nun durch eine neue, massive Tafel ersetzt. Die Kosten liegen bei rund 800 Euro. Geld, das über Mitgliedsbeiträge und Spenden aufgebracht wird. Ausgaben, die weh tun, zumal sie so unnötig erscheinen, weil die Schilder ohne ersichtlichen Grund zerstört werden. „Ich möchte mal so einen erwischen . . .“, führt Wilhelm Kuschmann aus Laer seinen Gedanken nicht weiter aus. Der gelernte Werkzeugmacher hat die neue Tafel angefertigt. „Da steckt viel Arbeit drin.“ Die hat auch Karl-Heinz Hoffmann geleistet. Zwei Tage hat er gebraucht, um den Platz am alten Schacht in den wie anfangs beschriebenen Zustand zu bringen. „Alles war überwuchert“, sagt er. „Die Platte war voll mit Dreck und Lümmeltüten.“ Mit „Platte“ meint Hoffmann besagtes Betonplateau, mit dem der Schacht 7 der Zeche Urbanus 1964 nach der Stilllegung geschlossen wurde. Nur elf Jahre, ab 1953, war er in Betrieb. In dieser Zeit wurden 375 000 Tonnen Kohle abgebaut.
Für Hans-Jürgen Lewer hat dieser Schacht eine ganz besondere Bedeutung:
„Mein Vater hat den Schacht abgeteuft, also geschaffen, und ihn später beaufsichtigt.“
Deshalb liegt es ihm auch so am Herzen, die Bürger über diesen Ort der Zeitgeschichte zu informieren.

Nicht nur hier, sondern auch an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet. Dort müssen nun nach und nach weitere Infotafeln erneuert werden. Als nächstes die an der Pinge in Laerholz. Als Pinge wird eine Vertiefung im Gelände bezeichnet, die durch Bergbautätigkeiten entstanden ist. Dann ist auch Thilo Cramm vom Arbeitskreis im Einsatz, der sich um die Gestaltung der Schilder kümmert. „Bei uns mischen viele mit“, lobt Hans-Jürgen Lewer den Einsatz seiner Mitstreiter. Auch die Mitglieder des Knappenvereins St. Barbara Langendreer-Werne sind beteiligt. „Wir pflegen und säubern die Schilder in unserem Bereich“, sagt der Vorsitzende Wolfgang Rostek. Zumindest dort, wo es noch geht.

Artikel aus der WAZ von Gernot Noelle

 

Arbeitskreis Mülheim

Ehemalige Bergleute erinnern an die Zeche Rosenblumendelle

Vor 50 Jahren wurde auf der Zeche zum letztenmal Kohle gefördert, danach war Mülheim die erste zechenfreie Stadt im Ruhrgebiet. Damals konnte Mülheim an der Ruhr auf eine mehrere Jahrhunderte alte Bergbaugeschichte zurückblicken.

2016.07.27 Muelheim
29.07.2016 Ehemalige Bergleute erinnern an die Zeche Rosenblumendelle. Foto: Walter Schernstein

Die Mitglieder des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier, Arbeitsgemeinschaft Mülheim Heinz Auberg, Werner Bergmann, Willi Bruckhoff, Hans-Jürgen Irrgang und Joachim-Kurt Schmidt trafen sich an der Erinnerungstafel für Rosenblumendelle auf dem Heißener Rathausplatz.

 

Arbeitskreis Unna

Arbeitskreis stellt Buch „Die Zechen im Kreis Unna“ online

Der Arbeitskreis Unna hat das Buch „Die Zechen im Kreis Unna“ von Peter Voß zum Download bereitgestellt.

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Titelseite des Buches „Die Zeche im Kreis Unna“. Zum Download bitte anklicken.

Vom Autoren Peter Voß zum Download freigegebene PDF-Datei (bitte anklicken): Die Zechen im Kreis Unna

 

Arbeitskreis Hamm/Ahlen

Buch „Die Zechen in Hamm“ zum Download bereitgestellt

Der Arbeitskreis Hamm hat das Buch „Die Zechen in Hamm“ von Peter Voß zum Download bereitgestellt.

die-zechen-in-hamm
Titelseite des Buches „Die Zeche in Hamm“. Zum Download bitte anklicken.

Vom Autoren Peter Voß zum Download freigegebene PDF-Datei (bitte anklicken): Die Zechen in Hamm

 

 

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